Anforderungen

Eigentlich ist erstmal jeder mittelgroße, nicht zu schwerer Hund - egal ob Mischling oder Rassehund - für die Rettungshundearbeit geeignet. Die wirkliche Eignung stellt sich erst im Laufe der Ausbildung heraus.

Er muss aggressionsfrei gegenüber Mensch und Tier sein.

Da ein Rettungshundeteam aus dem Hund und dem/der Hundeführer/in besteht sollte dies nicht nur im Einsatz so sein, sondern auch zuhause in den eigenen 4 Wänden. Denn der Hund ist nunmal kein Sport- oder Spielgerät, sondern ein Partner, der sich auf seine/n Hundeführer/in verlässt und ihm vertraut - genauso wie umgekehrt.

Sei es in schwierigem Gelände in welchem der Hundeführer seinen Hund leitet und durchaus vor Gefahren bewahrt oder wenn der Hund "ein Opfer in der Nase hat" und auf ein Abrufen nicht reagiert, sondern seine Arbeit macht und das Opfer findet.

Der/die Hundeführer/in sollte selbst einigermaßen körperlich fit sein, in Streßsituationen belastbar und lernwillig sein.

Worüber sich jeder Interessent klar sein sollte ist, dass die Rettungshundearbeit eine sehr zeitintensive Sache ist. Wenn man nur 1mal im Monat zum Training erscheint ist dies für den Hund (und auch für die Staffel) verschwendete Zeit.