| Ausbildung |
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Die Ausbildung des Hundes dauert ca. 2 Jahre. Dies kann je nach Hund natürlich kürzer oder länger sein. Auch die Ernsthaftigkeit, mit der die Rettungshundearbeit betrieben wird spielt natürlich eine Rolle. Ausgebildet wird in den Gebieten: Geländegängigkeit (Begehen unterschiedlichster Untergründe) Gerätearbeit (Leitern, Wippen, Röhren etc.) Gehorsam/Unterordnung(Fuß, Sitz, Platz angeleint und frei, Gehorsam unter Ablenkung etc.) Anzeigeübungen (Verbellen, Bringseln, Rückverweisen) Sucharbeit (Flächensuche, Trümmersuche)
Am Anfang der Ausbildung muss das Team einen Eignungstest ablegen. Hierbei wird der Hund hinsichtlich der Agressivität und Ängstlichkeit überprüft. Bei diesem Test durchläuft der Hundeführer mit seinem Hund Stationen, bei denen der Hund optischen und akustischen Reizen ausgesetzt wird. Auch das Bewältigen von Geräten (Tunnel, erhöhter Laufweg) gehört dazu. Weiterhin wird das Verhalten des Hundes gegenüber Artgenossen sowie Menschen überprüft. Der Eignungstest gibt Eindruck über eine grundsätzliche Eignung des Hundes für die Rettungshundearbeit. Mit Bestehen des Eignungstest besteht jedoch kein Anspruch auf die Rettungshundeausbildung. Die Ausbildung des/der Hundeführers/in hängt natürlich mit der Ausbildungszeit seines Hundes zusammen. Zusätzlich wird der/die Hundeführer/in ausgebildet in: Sanitätskurs A & B Erste Hilfe am Hund Funktechnik Kynologie Einsatztaktik Trümmerkunde Gefahren am Einsatzort Karten- und KompaßkundeNachdem dies absolviert wurde, kann der/die Hundeführer/in mit seinem Hund zur Prüfung antreten. Die Rettungshundeprüfung besteht aus folgenden Teilen: Theorieprüfung des Hundeführers Verweistest - hierbei wird die Verweisart des Hundes überprüft Gehorsamsprüfung (Unterordnung) Prüfungssuche - hierbei sind 2 Personen in einer Fläche von 30.000 Quadratmetern versteckt, die das Team innerhalb von 20 Minuten auffinden muss. Bewertet wird dabei auch die Suchtaktik (Geländeeinteilung) und Orientierung des Hundeführers sowie die Sucharbeit des Hundes.
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